Team Securtal – Sorg Rennsport

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Licht und Schatten können so nah beieinander liegen!

Mai 17th, 2011 · Keine Kommentare

Am 14. Mai stand der 3. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der legendären Nürburgring Nordschleife an, an dem auch das Wuppertaler Motorsport Team Sorg Rennsport mit seinen beiden BMW Rennfahrzeugen teilnahm.

Auf dem BMW Coupe fuhren Gianvito Rossi, Edo Varini und Diego Romanini, während sich auf der Limousine Olli Hönig, Alex Rappold, Manuel Paßberger und Dominik Greb beim Rennen über 6 Std. abwechseln sollten.

Beim freien Training am Vortag konnten sich alle Fahrer über die mit Dominik Greb beim RCN Rennen am Wochenende zuvor ausgetesteten Fahrwerksänderungen vertraut machen und sprachen im Anschluß in höchsten Tönen über die Verbesserungen.

Ebenso wurden Gäste der Felgenhersteller Ronal und Speedline Corse begrüßt, die mit großer Begeisterung im Renntaxi Platz nahmen und so die Grüne Hölle im Renntempo kennenlernten.
Erstmals prangten auch die grau-roten Securtal Logos auf den Rennfahrzeugen!

Nach erfolgreich absolviertem Training ging es anschließend im Teamzelt am Auflieger zum Essen, wo die Gäste die Vorbereitung der Rennfahrzeuge live miterleben durften.

Gut gerüstet ging es so am Samstagmorgen ins Zeittraining, bei dem beide Fahrzeuge mit guten Zeiten glänzen konnten und so einen 7. Platz in der Serien-Tourenwagenklasse und die Pole Position in der Tourenwagenklasse bis 2,5 Liter Hubraum erzielten.

Nach dem obligatorischen Check incl. neuer Bremsen und Reifen ging es gegen Mittag vor ca. 30.000 Zuschauern in die Einführungsrunde. Noch war die Welt in Ordnung…

Dies sollte nicht lange so bleiben denn urplötzlich kam der Funkspruch vom Startfahrer der BMW Limousine Alex Rappold, dass er einen Einschlag hatte. Ungläubig schaute sich das Team an, einen Unfall in der Einführungsrunde? Wie war das blos möglich? Mit zerstörter Front konnte Alex Rappold den Wagen noch bis zur Box schleppen, wo festzustellen war, das keine Reparatur möglich war, ebenso hatte der Wagen viel Kühlflüssigkeit verloren. Das Onboardvideo ergab, dass die Reifentemperatur und damit der Reifendruck beim Stop-and-Go Verkehr in der 60 Fahrzeuge umfassenden Startgruppe kurz vor dem Dreher abgefallen sein muß, als die Gruppe mehrfach zum Stehen gekommen war und es urplötzlich wieder im Renntempo weiterging.

Nach dem verheißungsvollen Training war für alle beteiligten die Ernüchterung groß, bereits vor Rennstart ein Auto verloren zu haben.

Auf Schatten folgt auch wieder Licht und so fuhr das Coupe mit den drei routinierten italienischen Rennfahrern einen ungefährdeten Sieg ein und lies dem Werks-Lexus des japanischen Gazoo Teams keine Chance.

Das BMW 325i E92 Coupe des Wuppertaler Motorsport Teams Sorg Rennsport fährt einem Start-Ziel-Sieg entgegen – Foto von Björn Fey – Ring Foto Center

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