Team Securtal – Sorg Rennsport

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Wie Phönix aus der Asche!

Mai 6th, 2011 · Keine Kommentare

Am letzten April Wochenende ging der 2. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife über die Bühne. Im Feld der 210 Sport- und Tourenwagen ging auch das Wuppertaler Motorsport Team Sorg Rennsport mit ihrem BMW 325i und den Fahrern Jan Heiler, Alexander Rappold und Manuel Paßberger an den Start des Rennens über 4 Stunden.

Nach dem freien Training am Vortag sah die Welt im Teamzelt alles anderes als rosig aus, ein Ausrutscher von Alex Rappold bescherte dem Team viel Arbeit. So mußte die Vorderachse erneuert und viele weitere Blessuren an der Karosserie behoben werden, um überhaupt am folgenden Renntag auf die Strecke gehen zu können. Ebenso mußte Ersatz für Stammfahrer Oliver Hönig gefunden werden, der einfach keinen guten Tag erwischt hatte, was in einem Ausritt im schnellen und schwierigen Streckenabschnitt Schwedenkreuz gipfelte. Zum Glück stand teamintern Manuel Paßberger bereit, der wie andere Junioren des Teams nicht nur an den Rennfahrzeugen schraubt, sondern gelegentlich auch fährt.

Die BMW 325i E90 Limousine des Wuppertaler Motorsport Teams Sorg Rennsport – Foto von Markus Zander – ZMS picture

Das Zeittraining galt in erster Linie einem Funktionstest und so beschränkten sich die Fahrer auf Ihr Pflichtprogramm, womit der 9. Platz in der Klasse der Serien-Tourenwagen bis 2,5 Liter Hubraum heraussprang.

Nach einem weiteren gründlichen Check ging Manuel Paßberger als Startfahrer in das 4-stündige Rennen.
Die Startphase war von intensiven Positionskämpfen geprägt in den er sich gut behaupten und Runde für Runde Plätze gut machen konnte, sogar am späteren viertplatzierten Mercedes konnte er vorbeiziehen.
Jedoch überhitzend dabei die Reifen, welche von nun an nicht mehr den gewünschten Grip lieferten, sodaß mühsam erkämpfte Plätze wieder verloren gingen.

Mit Schwung durch den „Hatzenbach“ – Foto von Daniel Spaar – DS picture

Der planmäßige Boxenstop mit Auftanken und Fahrerwechsel auf Jan Heiler verlief reibungslos, sodass er mit angepasstem Reifenluftdruck gut ins Rennen fand. Dies jedoch nur für wenige Runden als ihn im Bereich des Grand Prix Kurs drastisch abfallender Grip an der Hinterachse zum Boxenstop zwang, da er einen Reifenschaden befürchten mußte. Beim gründlichen Check an der Box konnte kein Fehler an der Hinterachse gefunden werden, auch die Reifen sahen gut aus. Sicherheitshalber wurde Neue montiert, sodass das Rennen wieder aufgenommen werden konnte.

Das Rennen lief von nun an wieder reibungslos, ebenso der Boxenstop bei dem Alexander Rappold das Auto übernahm. Vom Unfall am Vortag beeinflusst war seine Prämisse, den Wagen wieder heil abzuliefern, so fuhr er konstant auf Platz halten und brachte den Wagen auf Platz 7 ins Ziel.

Resümee der Teaminhaber, Daniel Sorg :“Wir haben einmal mehr beweisen können, dass wir nie aufgeben. Dank unserer tollen Truppe konnte das stark beschädigte Auto wieder über Nacht repariert und an den Start gebracht werden.“

Viel Klebeband musste die Blessuren abdecken! – Foto von Björn Fey – RingFotoCenter

Dem pflichtet Benjamin Sorg bei :“Schade, dass wir, wie im ersten Rennen, einen Platz wegen einem unplanmäßigen Stop verloren haben. Auch konnte man nach dem Unfall am Freitag kaum eine bessere Platzierung erwarten, somit geht der 7. Platz in der mit 11 Fahrzeugen gut besetzen Klasse und Manuels Kampf um die vorderen Plätze voll in Ordnung!“

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