Team Securtal – Sorg Rennsport

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24h Dubai 2018 – Sorg Rennsport stellt den besten BMW M4 GT4

März 2nd, 2018 · Keine Kommentare

Nachschau 24h-Rennen Dubai/VAE 11.-13.01.2018

Sorg Rennsport stellt den besten BMW M4 GT4

Plätze zwei und fünf in der BMW-Cup-Klasse

Beim 24 Stunden-Rennen von Dubai, dem Saisonauftakt zur Internationalen
24h-Series, startete Securtal Sorg Rennsport erfolgreich in das neue
Motorsportjahr. Im Feld der 89 Starter überzeugte der erstmals eingesetzte
Hans Freitag-BMW M4 GT4 mit dem fünften Platz in der GT4-Klasse und dem
37. Gesamtrang. Somit war dieser Sorg-Bolide der beste BMW im gesamten
Starterfeld. In der BMW-M235i-Cup-Klasse wurde der Klassensieg nur knapp
verpasst.

„Wir sind mit dem Saisonauftakt sehr zufrieden“, sagte Daniel Sorg. „Der Hans
Freitag-M4 GT4 lief absolut problemlos, es gab nicht das geringste Problem.
Die Fahrer agierten fehlerfrei und fuhren schnell. Gegen die von
werksunterstützten Teams eingesetzten Audi und Mercedes waren wir
chancenlos, Platz fünf bei elf Startern ist ein sehr gutes Ergebnis.“ Bruder
Benjamin schaute auf das Ergebnis der BMW-Cup-Klasse mit einem
lachenden und einem weinenden Auge. „Schnellste Rennrunde und die
meisten Führungsstunden. Leider kostete ein unplanmäßiger Stopp den Sieg.“
Das Qualifying hatte gezeigt, dass in der GT4-Klasse die technische
Einstufung der Fahrzeuge, im Fachjargon Balance of Performance genannt,
nicht so ganz ausgewogen ist. Audi, Mercedes und McLaren waren gleich
mehrere Sekunden schneller als der Rest der Klasse. Damit war die Sorg-
Taktik fürs Rennen klar: Mit kühlem Kopf durchfahren, keine Kollisionen
riskieren.
Olaf Meyer, Henry Littig, Stefan Aust (alle Deutschland), John Allen (USA)
sowie der Niederländer Max Braams, der kurzfristig für seine erkrankte Mutter
Liesette einsprang, setzten diesen Plan genauso um und lagen sich nach der
Zieldurchfahrt in den Armen. „Wir haben das Maximum erreicht“, sagte Meyer.
„Unser großer Dank gebührt natürlich auch den Mechanikern für die
hervorragenden Boxenstopps.“

In der BMW-Cup-Klasse wurde zwar die Pole-Position knapp verpasst, aber
fürs Rennen war klar: Stephan Epp (Deutschland), Fabian Danz, Yannick
Mettler (beide Schweiz), Michael Hollerweger (Österreich) und Josh Caygill
(England) sind das schnellste und ausgeglichenste Team. Das Quintett war
bis zu 25 Sekunden pro Runde schneller und dominierte das Geschehen, ehe
eine Reparatur an der Kardanwelle für Standzeit sorgte. Mehr als Platz zwei
bei fünf Startern war somit nicht mehr möglich.


Die Teamkollegen Stephen Gu, Li Fei (beide China), Stefan Beyer, Christoph
Hewer (beide Deutschland) und Daren Jorgensen (USA) führten sogar
boxenstoppt kurz in der Startphase und waren lange Zeit auf Podiumskurs,
ehe Unfallschäden nach einer Kollision behoben werden mussten.


Securtal Sorg Rennsport betreute vor Ort, wie bereits mehrfach in der
Vergangenheit, den Scangrip Racing-BMW 335i der vier Dänen Niels Borum,
Anders Lund, Sune Marcussen und Michael Nielsen. Leider nahm bereits in
der Anfangsphase der ProSport-Mercedes GT3 den BMW auf die Hörner.
Nach erfolgter Reparatur kehrten die Skandinavier ins Rennen zurück, doch
als Folge streikte auch der Hauptstromschalter. Ein Getriebeschaden
beendete in der elften Stunde dann endgültig die Fahrt.

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