Team Securtal – Sorg Rennsport

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VLN: Klassensieg und starkes BMW-Cup-Ergebnis

Mai 3rd, 2017 · Keine Kommentare

Das zweite Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem

Nürburgring verlief für Securtal Sorg Rennsport mehr als

erfreulich: Sieg in der Klasse V4 und die Plätze zwei, vier und

sechs im BMW M235i Racing Cup. Beide Klassen waren mit je 18

Teams sehr stark besetzt. „Ein Kompliment an alle Fahrer und

Helfer: Ich bin sehr zufrieden“, sagte Daniel Sorg. „Im Feld der 195

Starter und vor den vielen tausend Fans entlang der Strecke

haben wir uns prächtig präsentiert.“

Für das Highlight des Tages sorgten Oskar Sandberg (Insul) und

Torsten Kratz (A-Pellendorf) mit dem Klassensieg bei den

Produktionswagen bis 2500 ccm (V4).

Sorg VLN 01 479 Sandberg Kratz

Am Steuer des BGS technic-BMW 325i hatte das Duo im Qualifying noch knapp das

Nachsehen, feierte im Rennen dann aber einen nahezu Start-Ziel-

Sieg.

„Es war ein spannendes aber faires Duell“, sagte Sandberg, der

mit einem Doppelstint den Grundstein zum Erfolg legte. Und Kratz,

der schließlich mit 1.19 Minute Vorsprung den Zielstrich kreuzte,

lobte vor allem die neuen Fahrwerkseinstellungen. „Wir hatten

deutlich weniger Untersteuern und geringeren Reifenverschleiß.“

Groß war der Jubel auch bei der Zieleinfahrt der drei BMW M235i

Racing aus der gleichnamigen Cup-Klasse. Solist Heiko

Eichenberg (Fritzlar) nahm im fruit2go-BMW das Rennen vom

dritten Startplatz auf und sah schließlich als Zweiter das Ziel.

Sorg VLN 01 694 Eichenberg

„Bei der Kollision mit einem Toyota hatte ich großes Glück, ansonsten

war es ein schönes Rennen mit einem perfekten Auto.“

Bei Felix Günther (Velbert) und Guido Wirtz (Schweiz) musste

nach dem Training das Differential am Gedlich-M235i gewechselt

werden. „Vom letzten Startplatz aus noch auf Rang vier

vorzufahren ist doch nicht schlecht“, freute sich der erst 21-Jährige

Günther. Die Nordschleifen-Neulinge Frederik Nymark (DKHadsen)

und Joonas Lappalainen (FIN-Vantaa) rundeten als

Sechste das hervorragende Ergebnis ab.

 

Doppelstarter Kratz lenkte zusammen mit Kevin Warum

(Schweitenkirchen) bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (V5,

12 Starter) den Eibach-Porsche Cayman auf Rang vier. Ein

zwischenzeitliches Benzindruckproblem kostete den möglichen

zweiten Rang.

In der Klasse bis 3500 ccm (V6, 6 Starter) kamen Nicolas Griebner

(GB-Chamberley), Björn Simon (Weilerswist) und Emin Akata

(Friedrichshafen) ebenfalls auf Rang vier. Sie lagen lange Zeit auf

Podiumskurs, ehe Griebner einmal unplanmäßig an die Boxen

kam. „Ich hatte Vibrationen im Bereich der Vorderachse, da bin ich

lieber auf Nummer sicher gegangen“, erklärte der Franzose mit

britischem Wohnsitz. Nach rund 15 Minuten konnte der Prosche

Cayman ins Rennen zurückkehren.

Glück im Unglück hatte Stefan Kenntemich (Wettenberg) am

Steuer des Sinziger-Porsche Cayman GT4, den er sich mit Stefan

Beyer (Neustadt/Aisch) und Oliver Bender (Frankfurt) teilte. „Der

vor mir Fahrende erlitt einen Motorschaden und dessen

Schwungrad durchschlug meinen Wasserkühler. Etwas höher, und

das Teil wäre durch die Windschutzscheibe geflogen. Dann säße

ich jetzt nicht mehr hier.“

In zwei Wochen findet auf dem Eifelkurs das 6h-

Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen statt. Im Rahmenprogramm

geht der zweite Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge über die

Bühne. Securtal Sorg Rennsport ist erneut mit zahlreichen

Fahrzeugen vertreten.

 

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