Team Securtal – Sorg Rennsport

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Sorg Rennsport wiederholt Vorjahressieg beim 24h Rennen am Nürburgring!

Juni 28th, 2011 · Keine Kommentare

Beim 24h Rennen am Nürburgring, dem härtesten Rennen der Welt, zweimal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle“, gelang Sorg Rennsport die Wiederholung des Siegs aus dem Vorjahr, das 2. Rennfahrzeug verunfallte nach knapp 23 Stunden auf Platz 3 liegend.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge reiste das Wuppertaler Motorsport Team Sorg Rennsport nach einer spannenden Woche am Nürburgring ab. Beim Saisonhöhepunkt setzte das Team der „Sorg Brothers“ auf die beiden bewährten BMW 325i Rennfahrzeuge, die nach dem Rennen der Langstreckenmeisterschaft nur 8 Tage zuvor komplett revidiert an den Nürburgring gebracht wurden.
Dem entsprechend gut war die Resonanz und die Rundenzeiten der Fahrerbesetzungen. Auf dem weißen 325i E92 Coupe wechselten sich die 3 Italiener Gianvito Rossi, Alfredo Varini und Diego Romanini mit Alexander Rappold ab, auf der 325i E90 Limousine kamen Jana Meiswinkel und Ferdinand Baratella neben den Teamchefs Benjamin und Daniel Sorg zu Einsatz.

So verbuchte man nach der Qualifikation einen 1. und einen 2. Rang in den beiden Klassen bis 2,5 Liter Hubraum.

Die oftmals hektische Anfangsphase im Feld der 210 Rennwagen meisterten die Fahrer routiniert, sodass sie ihre Positionen behaupten konnten, trotz der widrigen Umstände bei herbstlichen Temperaturen und feuchten Streckenverhältnissen. Benjamin Sorg, der Startfahrer der grauen Limousine, lieferte sich in den ersten Runden einen packenden Kampf mit dem von der Pole Position gestarteten C-Klasse Mercedes, bei dem mehrfach die Positionen gewechselt wurden. Nach 2 Runden kam er an die Box, um Intermediate Reifen aufziehen zu lassen, da die Strecke schon recht abgetrocknet war. Die Jagd um die Führung konnte weiter gehen, sollte jedoch nicht lange dauern, als in Runde 6 beim Anbremsen der ersten Schikane ein Schaden an der hinteren Radaufhängung auftrat. Zuerst glaubte man an einen schleichenden Plattfuß und montierte neue Räder, dies bestätigte sich nicht, sodass der Wagen erneut an die Box kommen musste, wo man nun bei näherer Untersuchung eine abgerissene Schraube an einem Lenker der Hinterachse feststellen musste. Nach geglückter Reparatur nahm nun die junge Wilnsdorfer Rennfahrerin Jana Meiswinkel vom letzten Platz der Klasse die Verfolgung der Konkurrenten auf, jedoch betrug der Rückstand nun schon knapp 3 Runden.
Im krassen Gegensatz dazu lief das Coupe von Beginn an wie ein Schweizer Uhrwerk, sodass die Renntaktik voll umgesetzt werden konnte und die Fahrer nach ihren anfänglichen anderthalbstündigen Stints in der Nacht auf Doppelturns wechselten und routiniert Runde für Runde abspulten.
Die Fahrer der Limousine waren nach dem frühen Rückstand gezwungen, ein höheres Tempo anzuschlagen, wollte man doch die Chance auf den Klassensieg wahren und wieder Boden gut machen.
Immer wieder einsetzender Regen konnte dabei beide Fahrerbesetzungen nicht beirren und aus der Ruhe bringen, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern, die, oftmals in stärkeren Fahrzeugen unterwegs, das Nachsehen hatten oder sogar von der Strecke abkamen und so immer wieder für gefährliche Situationen sorgten.
Während das Coupe planmäßig Runde für Runde problemlos abspulte, war die Limousine über lange Phasen das schnellste Fahrzeug seiner Klasse, auch wenn ein Unfall mit einem Hasen einmal mehr für eine unplanmäßige Reparaturpause sorgte. So konnte man bis zum Sonntagmorgen wieder auf den 3. Rang nach vorne fahren. Das hohe Tempo forderte jedoch seinen Tribut, sodass der erhöhte Bremsenverschleiss die flotte Mechanikertruppe zum abermaligen Wechsel der Beläge samt Bremsanlage zwangen.
Obendrein sorgte eine Stop-and-Go-Strafe, die Daniel Sorg dem Team für zu hohes Tempo in der Boxengasse einhandelte dafür, dass der Vorsprung auf den Viertplazierten wieder dahin war.
Erneut musste das Tempo erhöht werden um zumindest den letzten Podestrang zu sichern und so mußte kommen, was kommen mußte. Nur eine Stunde vor Rennende sorgte ein Unfall für ein jähes Ende.

Schockiert konnte sich das Team anfänglich nur schwerlich über den Start-Ziel-Sieg und die Wiederholung des Vorjahressiegs freuen, doch der tief sitzende Schlag konnte verdaut werden und so wurde doch noch auf den Sieg angestoßen.

Somit fällt auch das Fazit positiv aus:“Wir haben einmal mehr unsere Dauerläuferqualitäten unter Beweis stellen können. Auch wenn das Coupe ohne Konkurrenz war, sind die 122 gefahrenen Runden und der damit verbundene 78. Rang im Feld der 210 Rennfahrzeuge eine herausragende Leistung. Dass ein Unfall die Limousine auf Rang 3 liegend so knapp vorm Ziel aus dem Rennen riss ist tragisch, aber mit ein wenig Abstand auch zu verkraften, so haben wir doch auch unsere Kokurrenzfähigkeit zeigen können. Auf ein Neues im nächsten Jahr!“, so die Teameigner Benjamin und Daniel Sorg.

Road to 24h race Nürburgring Nordschleife 2012

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